Dienstag, 27. Juni 2017

Geknotet - Ideen zur Beachdeko

Es sind Ferien hier in Sachsen.
Hinter uns liegen ereignisreiche Monate mit viel Arbeit, aber auch schönen Erlebnissen und
vielen Feiern.
Jetzt ist erst einmal verschnaufen angesagt, wenigstens ein bisschen, denn hier im
Haus ist immer noch viel zu tun bevor es auf Reisen geht.
Bilder von der immer noch Türmchenbaustelle gibt es bald.
Heute möchte ich euch eine sommerliche Deko- oder Geschenkidee vorstellen:
Ein Fischernetzwindlicht.
oder auch Muschelglas.





Gefunden habe ich die Idee auf Pinterest. Schon einige Male als Mitbringsel oder Dankeschöngeschenk umgesetzt, möchte ich die Idee an euch weitergeben. Das ganze ist nicht schwer, man braucht nur ein Gurkenglas und Packschnur und ca. 1h Zeit.

Der Anfang ist etwas langweilig: Es werden 12 Stücke Packschnur in einer Länge von etwa 50cm geschnitten.


 
Diese Schnüren werden an einen weiteren in gleichem Abstand angebracht.
 


Diese schöne Jutegirlande wird nun um den Rand des Gurkenglases gelegt, verknotet und die Bänder werden ausgerichtet, also schön gleichmäßig um die Öffnung verteilt.




 Jetzt geht es richtig mit dem Knotens los: einfache Doppelknotens, bisschen ausrichten, Länge gleichhalten und Muster beibehalten.  - 5 Runden lang.





In die fünfte Runde wird ein weiteres Schnürchen eingefädelt, festgezogen und verknotet


Zum Schluss wird der oberer Rand umwickelt und schon ist das Fischernetzwindlicht fertig.  - War gar nicht schlimm - ein leichtes DIY für heiße Tage.






Das letzte habe ich einer lieben Freundin zusammen mit selbstgemachter Seite geschenkt. Naja, selbstgemacht ist übertrieben. Aber ich habe mitgemacht, abgemessen und gerührt und gestaunt und gelacht. Das ist immer eine aufregende und sehr schöne Sache, wenn wir Mädels bei der Fitzliese Seife anrühren. Ganz viele tolle und gesunde Sachen kommen da rein und jetzt duftet sie hier wunderbar. Das wird sie noch ein bisschen, weil sie noch reifen muss. Glücklicherweise haben wir im Februar schon mal Seide gesiedet, die jetzt genießen kann.



Jetzt möchte ich euch noch ein kleine Beachdekoerweiterung vorstellen: Clayfischen am Treibholz.
Nee, ist nicht wirklich Treibholz, weil es hier kein Meer gibt, das Ästchen ist nur kurz im Wasser geschrubbt.
Die Fischchen sind aus selbsttrochnendem Fimo oder Clay geformt: ausgerollt und mit dem Messer ausgeschnitten, machen meine Mädchen hervorragend. Verzierungen kann man mit Stifthüllen (Feinliner) eindrücken.



Nach einer Trocknungszeit von 24h werden die Ränder glatt geschliffen, mit feinem Sandpapier. Wenn man möchte, können die Fischen bemalt werden. Natur, mit Holz und Clayperlen kombiniert sehen sie aber auch hübsch aus.




Und mit ein paar Muscheln ist die Beachdeko perfekt.
Meine großen hier stammen aus Andalusien.

Schöne Sommertage wünscht euch
Jana

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Dienstag, 4. April 2017

Farbtransfer: Nicht nur Erfolge.

So ein blöder Titel.
Der lädt wirklich ein - nicht?
Aber wenn's doch die Wahrheit ist.
Und es gab ja auch Erfolge.

Es passt auch


Ja, manchmal hat man einfach ein Endergebnis im Kopf und es will nicht so funktionieren.
Vielleicht bin ich einfach mit zu großen Erwartungen herangegangen,
dass das Zauber-Potch bei Farbe erst so richtig loslegt.
Mit Sicherheit aber hab ich die Kommentare zum Schwarz-Weiß-Transfer-Post
nicht richtig beachtet, dass das Mittelchen nur bei ganz glatten Flächen richtig gut funktioniert.
Obwohl der erste Druck auf Spahnplatte völlig in Ordnung war.


Ja, der Druck war zufriedenstellend, aber das Gesamtergebnis wenig spektakulär,
hübsch aber nichts besonderes. Obwohl diese kleine Kirche über Mijas bei Malaga für uns tatsächlich solch einen bleibenden Moment brachte.
Noch mehr Urlaubsbilder wurden herausgekramt, von unseren spanischen Touren, schon das tat ja gut. Vermischt mit den Dingen, die hier vorzufinden sind, kam es zu diesem Ergebnis.
Ja klaro, das ist, wie ihr micht kennt, mit meinem alten Gelumpe.




Das Abgefummel des Papiers von der Glasplatte war schweißtreibend. Wie ihr seht gelang es nicht 100%ig, aber natürlich ist ja solch ein Vintageeindruck gewollt und passt zum Rahmen.
Natürlich war vor allem, dass ich jetzt mehr wollte, bzw. Meer und das bitte auf rustikalem Holz so beachmäßig.
Dieses schöne Bild machte ich zielorientiert zu diesem Zweck, im Februar auf Teneriffa.


Es sollte auf meine Restparketthölzer, die ich euch im letzten Post, vorgestellt habe und zwar auf die Rückseite mit der Lamellenstruktur.
So wie so was.





Aber das war eben keine! glatte Oberfläche und deshalb hab ich die Hälfte von Lavastein und Meereswogen wieder abgefriemelt, hätte heulen können (der Ausdruck hat mich schließlich 80 cent gekostet von der Verschwendung des kostbaren Potch abgesehen) hab's Holz aber nicht in den Ofen gesteckt, hat ja noch ne glatte Rückseite.

Die sieht jetzt so aus.


Ist ein Schmuckbrett geworden, kann man schöne Ketten dranhängen (z.B. selbstgemachte aus FIMO) oder auch Schlüssel.
Ist trotzdem viel zu glatt für meinen Geschmack.
Und der schöne Spruch hat in diese Zusammenhang auch eine andere Bedeutung bekommen.



Ach Quatsch, aus Fehlern wird man schlauer. Ich hab ja noch alte Scheiben und schöne Bilder von Puerto de la Cruz und vom Teide und das Holz findet schon noch Verwendung.






Ich wünsch euch schon mal wundervolle Ostern. Bei mir wird im Moment nicht mehr als ein Monatspost, aber bestimmt hab ich in den Ferien Zeit, mal wiederbei euch vorbei zu schauen.;
Ganz liebe Grüße,
                              Jana

Das Bild auf dem Schmuckbrettchen hab ich auf La Palma aufgenommen. Von dieser kleinen kanarischen Insel sind wir auch total begeistert - ein richtiges Wanderparadies.

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www.dienstagsdinge.blogspot.de 

Dienstag, 7. März 2017

Frühlingsbasteleien

Hallo, ihr Lieben,
da bin ich mal wieder.
Wenn ich auch zur Zeit sehr wenig kommentiere (und nicht weiß, wann es besser wird)
und hier wenig präsentiere, bin ich doch hin und wieder bei euch und stelle fest,
mir geht es wie euch.
Ich räume auf und sortiere aus und trenne mich von Dingen, die ich nicht mehr brauche, manchmal recht zögerlich, aber irgendwie braucht der Frühling Luft und wir auch.
Ich bastel auch wie ihr für den Frühling
und ja, auch wir haben mit Husten zur kämpfen.
Ich nutze nur schnell den Mittagsschlaf, um diesen Post zu schreiben und dann gibt es schon wieder Dampfbad und Kräutertee für den kleinen Spatz.

Aber nun Schluss der Vorrede, erstes Bild.


Bei DM gab es so schöne Servietten und das habe ich daraus gemacht.
Bei unseren Ausmistestreifzügen sind wir auf Reste von Parkett gestoßen, die mehrere Personen bisher sorgfältig aufbewahrt haben, aber mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr verbaut werden, zumindest nicht die kleinen Stücken.





Diese Lamellenstruktur auf der eigentlichen Rückseite ist doch hervorragend geeignet für Holzschildchen oder Sign's. Fluchsvwaren sie zurechtgesägt, glatt geschliffen, mit Löchern versehen und weiß vorgestrichen, was nicht unbedingt sein muss.
Nach Trocknung wurde eine Seite des Brettchens mit Servietten beklebt. Dazu verwende ich jetzt den Foto - Transfer - Potch, was schneller trocknet und nicht so matschig ist, wie Tapetenkleber.
Für den Shabby-Look wurde die Serviette wieder beschliffe und schließlich lackiert.




Die andere Seite bekam einen Aufdruck, damit das Schildchen auch nach dem Frühling noch verwendet werden kann.
Die Schablone wurde einfach aus Papier gefertigt.



Am Schildchen hängen FIMO-Plätzchen mit Deckchenprägung. Weil das solchen Spaß macht, mit dem FIMO und das selbsttrocknende auch recht günstig ist, war es schön, wieder eine Gelegenheit, zum Ausrollen und Ausstechen zu finden. Vor dem letzten Ausrollen wurde wieder ein Spitzenband untergelegt für die Struktur. Wie schon bei den Kettenanhängern wird das getrocknete Stückchen getrichen und gleich wieder abgewischt, damit sich die Farbe unterschiedlich intensiv in den Vertiefungen anfindet.
Wer es ganz natürlich möchte kann auch ohne Farbe mit Holzperlen oder Stöckchen arbeiten.
Auch hübsch oder? Ich wollte es für euch eigentlich an Zweige hängen, aber es regnet schon wieder.



So, und wem das alles zu dezent ist, oder wer wie ich friert, wem die paar warmen Tage viel zu wenig waren und der sehnsüchtig auf den Sommer wartet.
BITTESCHÖN!


Ach so ja, nix Beach, Hustensaft.
Ich muss dann wieder.

Ganz lieb grüßt, Jana

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Dienstag, 7. Februar 2017

Vintage - Motive mittels Foto Transfer Potch

Hallo Ihr Lieben,
heute gibt es wieder ein paar kreative Anregungen aus der immer noch
eisigen und verschneiten Oberlausitz.
Ich bin ganz hin und weg von einem Foto Potch, d.h. einen Foto-Transfer-Mittel,
mit dem man Fotos auf alle möglichen Materialien, z.B Holz übertragen kann.

Das beste gibt es heute mal zuerst.




Ja, das ist Villa Türmchen, vor ca. 100 Jahren. Ich kann es selbst kaum glauben, dass ich endlich ein altes Bild ergattert habe und das eher zufällig. In der Sparkasse gab es eine Ausstellung vom historischen Zittau und dabei tatsählich einige Bilder vom Lutherplatz bzw. der Weinau-Gegend. Die Kinder haben gestaunt, dass es damals hier Straßenbahnen gab und ich, dass unseres Haus tatsächlich mit das erste hier war. Lange hatte ich schon nach so einem Bild gesucht, ohne Erfolg.

Nun musste das Bild irgendwie geeignet präsentiert werden und nun kommt der Foto - Potch ins Spiel. Erfahren hatte ich darüber bei You-tube und Pinterest, aber dass das Zaubermittel wirklich (so gut) funktioniert, davon musste ich mich nun überzeugen.



Ich habe bei Amazon Foto - Potch von hobbyline bestellt und los gings ...



 Man braucht ja wirklich nicht viel. Als Unterlage habe ich mir das alte Backbrett vom Sperrmüll ausgesucht (passendes Alter), das Medium, Pinsel, Lappen.
Achso, nein, so schnell gehts doch nicht. Das Bild muss erst gespiegelt und mit einem Laserdrucker ausgedruckt werden. Das Spiegeln musste ich erst vom Töchterlein lernen.

Aber nun los: Ausdruck und Holzfläche gut mit Transfermittel einstreichen, Bild aufdrücken, mit einem Lappen alle Luftblasen entfernen und nun einige Stunden warten oder Trockenfönen (min. 10min, aber vielleicht das eher bei kleinen Dingen).


Da das so erfreulich gut ging, blieb es natürlich nicht bei einem Transfer, obwohl das Abgefummel vom Papier nach der Übertragungs schon ein bisschen friemelig ist. Das Papier wird dazu durchfeuchtet, am besten mit einem feuchten Lappen und dann abgerieben, bis nur noch das Bild übrig ist. Man muss zum einen aufpassen, dass man nicht das Bild mit abrubbelt, zum anderen muss aber auch das Papier vollständig entfernt werden.

Mein nächstes Objekt war diese alte Kiste.


Hier war ich gerade beim aussuchen einer Farbe und hab mich für grau entschieden. Ich muss ja eigentlich nicht (mehr) alles anstreichen, aber diese hässliche Mischung aus Rosa und Braun musste doch irgendwie verschwinden.
Nach dem  neuen Anstrich habe ich mir Vintage - Motive im Internet ausgesucht, gespiegelt, ausgedruckt und transferiert. Da die alte Kiste keineswegs eben war, gab es ein paar Übertragungslücken, die mich aber in diesem Fall nicht störten, weil ich zu einem netten Vintage - Charakter führten.
Aber seht selbst.






Für den Schreibtisch hab ich noch eine Dose verschönert.



Und für meine ganzen neuen Kettenanhänger ein Schmuckschachtelchen gestaltet.


Apropos Anhänger abschließend folgt nun die Vereinigung zweier neuer Leidenschaften.


Dazu habe ich den Druck auf selbsttrocknendes Fimo aufgebracht.
Man kann den Anhänger auch vorher streichen.
Auf dem folgenden Bild der linke Anhänger ist z.B. grau gestrichen, was man nicht so gut sieht.
Zum Anstreichen verwende ich vor dem Transfer allerdings Acrylfarbe, keine Kreidefarbe, wie sonst, da diese das Einweichen nicht verdrägt. Man könnte höchstens zuvor noch lakieren, aberdann kann man glaub ich auch gleich Acryl nehmen.



So, das waren meine Erfahrungen zum schwarz-weiß-Transfer. Farbe kommt bald.
Draußen fehlt sie ja auch noch.

Ich wünsch euch schöne Tage und wühle mal in Urlausbildern,
Jana


Verlinkt mit Creadienstag

Bemerkung: Ich werbe hier nicht für ein Produkt, sondern möchte nur mitteilen, was ich verwendet habe. Ich habe keinen Vergleich mit anderen Fototransfermedien.